Wie sich auf Malta die Casino Konzessionen ändern

Bekanntlich macht die Insel im Mittelmeer im Moment Dampf und stellt den nationalen Gaming Act auf den Prüfstand. Freilich geht es auf Malta eben nicht um mehr, sondern um weniger Regulierung, um vereinfachte Prozesse, die dann die Lizenzen für Casinos sowohl sicherer wie flexibler machen sollen. Zudem sollen solche Slot Konzessionen künftig gleich mal über 10 Jahre laufen, das ist schon mal eine Verdopplung der Dauer und Spieler wie Betreiber sollten sich die neuen Konditionen auf jeden Fall genauer anschauen.

Nur noch zwei verschiedene Lizenzen?

Um möglichst viel Bürokratie zu beseitigen plant die Gaming Behörde auf Malta offenbar die Einführung von lediglich zwei Arten von Lizenz: Einmal geht es dabei um die Wirtschaftsbeziehung zwischen Unternehmen und auf der anderen Seite um die Kooperation mit dem Kunden, was bisher auf gleich vier verschiedene Kategorien verteilt ist. Dabei werden vereinbarte Summen als Abgabe oder eben Prozente von Einnahmen abgeführt. Im Moment fallen Online Casinos, Lotto Angebote und auch Bingo in die Sparte der normalen Online Games, während Slots und Sportwetten einen anderen Bereich betreffen. Weiterhin gibt es ein Provisionsmodell als dritte Klasse, hier ist von den Affiliates die Rede, auch Pokerrooms gehören dazu. Dann gibt es viertens noch die I Gaming Sektoren und es ist klar, dass jede einzelne Kategorie bestimmte Vorgaben etwa beim Kapital erfüllen muss – und genau hier ist der Abbau von Hürden und eine Verschlankung des Prozesses geplant!

Was sind die Ziele der Casino Reform?

Abgesehen davon, dass Malta bei der Reduzierung der bisherigen vier Konzessionsarten auf nur noch zwei eine Menge Bürokratie sparen wird, auch Geld und Personal, dürfte darüber hinaus der Standort im Europäischen Rechtsraum für Casino Betreiber noch mal ein Stück weiter interessanter werden! Es sind zwar noch eine Menge Fragen offen wie etwa jene nach dem Risikoprofil und der Beurteilung durch die Behörden. Auch zu den reüssierenden Digitalwährungen wie Bitcoin und EHC ist noch kein wirklicher Plan vorhanden, es braucht dazu wohl erstmal Untersuchungen und Studien, damit die maltesischen Gaming Behörden hier klare Vorlagen erstellen können.

In jedem Fall sind das gute Nachrichten, zumal mit Gibraltar und einigen britischen Inseln Mitbewerber für die EU und die Online Casinos durch den Brexit wegfallen. Das kleine, rohstoffarme Malta geht einen optimalen Weg und vereint Dienstleistungsfreiheit in Europa mit Innovation, wovon Spieler wie Betreiber nur profitieren können.